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 13.08.2011

 

Aktion LIV | Plombe X

Das "Dolomythos: Das Museum zum
Welt-Naturerbe"
wird zum Kunstwerk erklärt"
Innichen | Italy


Artbrothers Kraxentrouga plombieren Museum DoloMythos zum Kulturdenkmal.
Das Museum DoloMythos in Innichen hat eine bemerkenswerte und ereignisreiche Geschichte hinter sich. So bewegt, dass die Artbrothers Kraxentrouga“ es zum Kulturgut erklärt haben. 
 
Die Artbrothers Kraxentrouga stellten mit diesem originellen Vorgehen die Wichtigkeit des Weltnaturerbe-Museums DoloMythos für Südtirol in den Vordergrund. Stellvertretend für das ganze Museum wurde dabei die "Dolomiten-Herzmuschel" im Volksmund auch "Kuhtrittmuschel", oder wissenschaftlich Megalodon plombiert. Sie gilt als eine der augenscheinlichsten Versteinerungen in den Dolomiten und hat seit Jahrhunderten die Fantasie der Menschen beflügelt.
 
Für die Artbrothers stellt diese Plombierung ein Jubiläum dar, ist es doch in nunmehr zehn Jahren deren zehntes Objekt. Darunter fallen neben anderen Künstlerbund-Präsidentin Helga von Aufschnaiter, das Hotel Laurin in Bozen, die Südtiroler Pressknödel oder als erstes ein Gingkobaum in der Bozner Weggensteinstraße – welche alle mit einer Plombe versehen wurden. Kraft ihres Amtes als Künstler gilt nun auch das Museum DoloMythos ab sofort als Kunstwerk, das damit Respekt vor Behörden und der Allgemeinheit genießen soll.
 
Michael Wachtler, der Leiter des Museums DoloMythos, zeigte sich erfreut und geehrt zugleich. Gerade aus der Bevölkerung hatte er nach der Polemik um die umstrittene Beschlagnahme des Museums DoloMythos viel Solidarität und Zuspruch erfahren. Er versprach sich weiter um die Belange des Museums einzusetzen, das die Aufarbeitung der Schönheiten des UNESCO-Naturwelterbes in den Vordergrund stellt. Dank der ausgedehnten Forschungstätigkeiten wurden mittlerweile mehr als fünfzig neue Pflanzen- und Saurierarten aus der Urzeit der Dolomiten entdeckt und der Menschheit zugänglich gemacht. Und er konnte für die Artbrothers Kraxentrouga mit einer besonderen Überraschung aufwarten: Eine neue versteinerte Wurmart, welche ca. 240 Mio. Jahre alte ist, wurde aufgrund der an eine Kraxe erinnernden Quersprossen Tentaculites kraxentrougeri benannt. Er spielte damit auf die Wichtigkeit der „Kraxenträger“ schon seit Ötzis Zeiten bis in die Gegenwart an.
 
Fotos:
Infos: www.dolomythos.com | michael[ät]wachtler.com
 
Die Artbrothers Kraxentrouger Mutschlechner und Seiwald, sowie der Leiter des Museums DoloMythos Michael Wachtler (Foto Peter Obexer)
 
Die Dolomiten-Herzmuschel wird plombiert
 
 "Tentaculites kraxentrougeri", eine Wurmart, ca. 240 Mio. Jahre alte.
 

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ARTbrothers kraxentrouga
info[ät]kraxentrouga.it